{"id":19,"date":"2013-07-15T22:07:00","date_gmt":"2013-07-15T20:07:00","guid":{"rendered":""},"modified":"2019-08-16T21:56:37","modified_gmt":"2019-08-16T19:56:37","slug":"ich-bin-eisenmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/2013\/07\/15\/ich-bin-eisenmann\/","title":{"rendered":"Ich bin Eisenmann!"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich habe es geschafft! Das sch\u00f6nste und zugleich schlimmste Sportereignis meines Lebens liegt hinter mir.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/roth2013-zielfoto-logo-682x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-134\" width=\"512\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/roth2013-zielfoto-logo.jpeg 682w, https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/roth2013-zielfoto-logo-200x300.jpeg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Am Sonntag morgen um 3:40 Uhr klingelte der Wecker. Ich konnte fast 5 Stunden schlafen und meinem Magen ging es auch ganz gut. Um 4:50 starteten wir dann von unserem Hotel in N\u00fcrnberg nach Hilpoltstein. Auf der Zufahrt zum Gel\u00e4nde standen wird etwa 20 min im Stau, aber da ich gen\u00fcgend Puffer eingeplant hatte, kein Problem. Mit 9 Grad war es empfindlich k\u00fchl und ich machte einen folgenschweren Fehler. Da der Reifendruck meines Rades \u00fcber Nacht vermeintlich ca. 1 bar nachgelassen hatte, f\u00fcllte ich dieses 1 bar wieder in die Reifen. Dabei wunderte ich mich schon, da normalerweise der Druck in meinen Reifen sehr gut h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>In Roth geht man durch die Wechselzone zum Start und kann so bis zur letzten Minute noch am Rad bleiben. In der Profibox sa\u00dfen schon Timo Bracht und James Cunama bei ihren R\u00e4dern am Boden und konzentrierten sich auf ihren Start um 6:30 Uhr. Ich war erst um 7:30 Uhr dran und vertrieb mir die Zeit mit Zuschauen. Nach dem Startschuss kamen die Profis bald von der ersten Boje zur\u00fcck. Ich feuerte sie noch an, als sie unmittelbar neben mir aus dem Wechselzelt kamen und dann ging es f\u00fcr mich in den Vorstartbereich. Da der Schwimmstart 50 m entfernt lag, konnte man sich nach der Wasserung gleich einschwimmen. Bei der Wettkampfbesprechung wurden die Entfernungen zu den Bojen gezeigt. Meine Einstellung war, dass ich zuerst eine olympische Distanz, gefolgt von einer Mitteldistanz und abschlie\u00dfend einem Volkstriathlon schwimmen musste.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"662\" src=\"http:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/schwimmstrecke-1024x662.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-135\" srcset=\"https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/schwimmstrecke.jpg 1024w, https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/schwimmstrecke-300x194.jpg 300w, https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/schwimmstrecke-768x497.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die erste Boje erreichte ich dann auch recht schnell und begab mich auf die lange Strecke zur zweiten Boje. Ich fand das Schwimmen im Kanal super, da man sich am Ufer orientieren konnte und dort auch ein paar Leute nebenher liefen. So hatte man immer das Gef\u00fchl auch vorw\u00e4rts zu kommen. Dennoch zog sich dieser Abschnitt ziemlich und ich hatte mit leichten Anfl\u00fcgen von Wadenkr\u00e4mpfen zu k\u00e4mpfen. Nach der zweiten Boje ging es nur noch 390 m zur\u00fcck und ich entstieg dem Kanal nach knapp 1:19, 1 Minute schneller als geplant. Der ersten Meter konnte ich nur langsam gehen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDC2235-682x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-136\" width=\"512\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDC2235.jpeg 682w, https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDC2235-200x300.jpeg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Aber nun begann ja der f\u00fcr mich sch\u00f6nste Teil des Rennens mit meiner Lieblingsdisziplin Radfahren. Ich stieg aufs Rad und bog auf die Br\u00fccke \u00fcber den Kanal ein.&nbsp;Nach 500 m h\u00f6rte ich einen lauten Knall. An der Reaktion meines Rades merkte ich, dass etwas nicht stimmte: Mein Hinterrad war platt. Ausgerechnet beim Wettkampf des Jahres. Vermutlich hatte sich die Luft inzwischen erw\u00e4rmt und der Reifendruck war \u00fcber den erlaubten Wert von 8,5 bar gestiegen. Na ja, bei geplanten 11 Stunden kommt&#8217;s auf 5 min auch nicht an, ich hatte zwei Schl\u00e4uche dabei und die Prozedur erst k\u00fcrzlich \u00fcben m\u00fcssen. Zudem stellte mir ein Zuschauer auch gleich noch eine Standpumpe zur Verf\u00fcgung, die er f\u00fcr einen anderen Atlethen aufbewahrt hatte, mein Gl\u00fcck. Nach 6 min. Verz\u00f6gerung ging&#8217;s weiter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"http:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDS3372-1024x682.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-137\" srcset=\"https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDS3372.jpeg 1024w, https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDS3372-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDS3372-768x512.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf der ersten Radrunde lie\u00df ich es dann recht locker angehen. Die Bedingungen waren wirklich optimal, kaum Wind und an jeder Ecke Zuschauer, die uns anfeuerten. In einigen Ortschaften spielte lautstark Musik oder die Zuschauer sa\u00dfen auf Bierb\u00e4nken an der Strecke. Nicht schlecht staunte ich, als ich pl\u00f6tzlich an meinem Studienkollegen Walter und seiner Frau Sabine vorbeifuhr, die extra aus Erlangen vorbeischauten. Insgesamt muss ich sagen, dass mir die H\u00fcgel im Gegensatz zu meiner Testfahrt zwei Wochen vorher viel einfacher vorkamen. Im Wettkampf ist das halt doch eine andere Sache, au\u00dferdem ist man am Ende der PEAK-Woche auch nicht gerade ausgeruht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDJ5062-680x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-138\" width=\"510\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDJ5062.jpeg 680w, https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDJ5062-199x300.jpeg 199w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt von Greding freute ich mich schon die ganze Zeit auf den Solarer Berg. Kurz vorher wurde ich noch vom F\u00fchrenden Dirk Bockel \u00fcberholt, der einen Riesenvorsprung auf den Zweiten hatte und schlie\u00dflich das Rennen auch gewann. Viel schneller als ich war der auch nicht \ud83d\ude09 Schon am Kr\u00e4nzleinsberg erh\u00e4lt man durch die vielen Zuschauer und die Stimmung einen Vorgeschmack auf das, was nun kommt. Dann f\u00e4hrt man die Abfahrt nach Hilpoltstein hinunter, kommt um die Kurve und sieht pl\u00f6tzlich einen Anstieg mit einer riesigen Menschenmenge vor sich. Hindurch f\u00fchrt eine etwa einen Meter schmale Gasse, \u00dcberholen unm\u00f6glich. Dazu ein H\u00f6llenl\u00e4rm! Die Zuschauer br\u00fcllen einen f\u00f6rmlich den Berg hoch. Geil!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDO3678-682x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-139\" width=\"512\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDO3678.jpeg 682w, https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDO3678-200x300.jpeg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption> Oben am Solarer Berg, wo es schon leerer wurde&#8230; <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Am Ende der ersten Runde war ich etwas m\u00fcde und fuhr ein paar Kilometer langsamer bis mein Motor wieder auf volle Leistung schaltete und ich in der 2. Runde das Gef\u00fchl hatte, sogar etwas schneller fahren zu k\u00f6nnen. So lie\u00df ich an dem einen oder anderen H\u00fcgel schon mal einen gr\u00f6\u00dferen Gang stehen, meine Pulswerte blieben aber immer unter dem angepeilten Puls von 149. Irgendwie ging das alles viel zu einfach f\u00fcr einen Ironman, ich hatte noch nicht die geringste Vorahnung, welche H\u00f6lle mich beim Marathon erwartet&#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"http:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDQ4275-1024x682.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-140\" srcset=\"https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDQ4275.jpeg 1024w, https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDQ4275-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDQ4275-768x512.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach 5:31 stieg ich vom Rad, wenn man die 6 min Reifenpanne abzieht, ein knapper 33er-Schnitt auf 180 km, passt. In der Wechselzone half mir eine freundliche Dame und versorgte mich noch mit Sonnencreme, danke! Die ersten Laufmeter gingen ganz gut, ich musste mich st\u00e4ndig bremsen und relativ schnell kam ich am Kanal an. Die erste Schleife f\u00fchrt nach Schwanstetten, wo mich meine Arbeitskollegin Monika erwartete. Ich war froh ein bekanntes Gesicht zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten 10 km war ich gut im Plan, der km-Schnitt zwischen 5:30 und 5:45. Auf den Weg hinein nach Schwanstetten machte sich nun langsam mein Magen bemerkbar. Schnell legte ich die geplanten Zeiten ad acta und versuchte ein f\u00fcr mich passendes Tempo zu finden. Dabei wurde ich immer langsamer und war schnell bei 6:30\/km. Auf dem Weg zur\u00fcck zum Kanal lief ich nun schon viel langsamer an Monika vorbei und es ging einen kleinen Berg hoch. Hier musste ich das erste Mal gehen. Ich war jetzt gerade bei km 15 und pl\u00f6tzlich war ich v\u00f6llig am Ende. Selbst die Strecke zur\u00fcck zur L\u00e4nde erschien mir unendlich. An jeder Verpflegungstelle ging ich und versuchte 2 Schlucke Cola oder Wasser herunterzuw\u00fcrgen und 2 kleine St\u00fccke Wassermelone zu essen. Etwas anderes brachte ich nicht hinunter. Dazwischen versuchte ich immer wieder zu Laufen, obwohl mir spei\u00fcbel war. Das Kotzgef\u00fchl ging auch beim Gehen nicht weg. Inzwischen war ich nicht mehr der einzige Wanderer, es wurden immer mehr&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach endloser Zeit kam ich endlich zur L\u00e4nde, wo meine Familie stand und mich wieder etwas aufbaute. Ich war froh, kurz stehenbleiben zu k\u00f6nnen, die Endzeit war mir zu diesem Zeitpunkt v\u00f6llig egal, nur \u00dcberleben. Von der L\u00e4nde sind es noch 21 km ins Ziel, wie sollte ich in diesem Zustand noch einen Halbmarathon bew\u00e4ltigen? Nach der L\u00e4nde konnte ich noch mal ein St\u00fcck laufen und dann begann die schlimmste Zeit meines Sportlerlebens. Ich erinnere mich nur teilweise daran und m\u00f6chte es auch gar nicht mehr. Km 25 habe ich mit einem Schnitt von 10:00\/km komplett laufend zur\u00fcckgelegt. Wenigstens war die Strecke gr\u00f6\u00dftenteils im Schatten, aber da ich komplett nass war von den Wasser-Schw\u00e4mmen, fing ich teilweise an zu frieren bei 26 Grad!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDX2222-682x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-141\" width=\"512\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDX2222.jpeg 682w, https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CRDX2222-200x300.jpeg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption>Ehrenrunde auf dem Rother Marktplatz<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>10 km vor dem Ziel machte ich mir zum ersten Mal wieder Gedanken \u00fcber meine Endzeit. Ich war seit 10:40h unterwegs. Wenn ich wenigstens Sub 12 schaffen wollte, musste ich die letzten 10 km mit 7 min\/km absolvieren, das erschien mir gerade so machbar. Normalerweise w\u00fcrde ich dieses Tempo als Kriechen und nicht Laufen definieren. Was mich aber noch mehr motiviert hat, war der Gedanke, dass ich mit Gehen noch 100 min (10 min x 10 km) gebraucht h\u00e4tte. Eine unvorstellbar lange Qu\u00e4lerei!<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer letzten Wanderpassage, auf der mich Kristin begleitete, fing ich wieder mit dem Laufen an. Die Verpflegungsstellen ignorierte ich ab jetzt, da mir schon beim Gedanken an Wasser noch \u00fcbler wurde. Irgendwie schaffte ich es die letzten 8 km durchzulaufen, zwar im Scheckentempo, aber ich schaffte die 7 min\/km. Ich \u00fcberholte nun viele, da fast alle gingen. Nach endloser Runde durch Roth, auf der ich jeden Meter z\u00e4hlte, traf ich endlich auf eine bekannte Kreuzung in der N\u00e4he des Triathlonstadions und ich wusste, ich bin nun bald zuhause. Auf der Zielgerade schaffte ich es gerade noch die Arme hochzurei\u00dfen und mir ein L\u00e4cheln abzuringen: Nach 11:51:47h!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CREE0056-682x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-142\" width=\"512\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CREE0056.jpeg 682w, https:\/\/www.wo-ist-achim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/orig-CREE0056-200x300.jpeg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Im Ziel ging es mir leider nicht besser, immer noch war mir spei\u00fcbel, auch nach 10 min Ausruhen. Ich versuchte beim Sani mein Gl\u00fcck, wurde aber abgewiesen, da der schon \u00fcberf\u00fcllt war. Ich solle versuchen zu trinken&#8230; Ich konnte eben noch stehen im Gegensatz zu vielen anderen, die im Minutentakt auf der Trage eingeliefert wurden. Zum Gl\u00fcck fand mich mein Vater und konnte f\u00fcr mich einen Platz im Warteraum beim Sani erk\u00e4mpfen. Dort k\u00fcmmerte sich r\u00fchrend ein Junge um mich, dessen Opa dort gerade in Behandlung war. Nach 20 min. konnte ich wieder schl\u00fcckchenweise trinken und es ging mir besser. Langsam machte sich ein unheimlicher Stolz breit. Auch wenn es nicht zu Sub 11 gereicht hat, ich habe es geschafft, ich bin ein Ironman! Auf die Anmeldung f\u00fcrs n\u00e4chste Jahr habe ich aber dann doch freiwillig verzichtet. Interessant ist, dass selbst Maik Petzold (Olympiateilnehmer auf der Kurzdistanz), der sich Roth als Abschiedsrennen f\u00fcr seine Karriere aussuchte und dort seine erste Langdistanz absolvierte, mit 3:50h auch beim Marathon einging&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>In Erinnerung bleibt f\u00fcr mich vor allem diese unglaubliche Atmosph\u00e4re und Begeisterung in Roth. An diesem Tag h\u00f6rte ich hunderte Male meinen Namen von wildfremdem Menschen, die mich frenetisch anfeuerten. Angefangen von Aufmunterungsrufen, \u00fcber Sprechch\u00f6re &#8222;Achim, Achim, Achim!&#8220; und H\u00e4ndeabklatschen. Vielen Dank, ihr seid die Gr\u00f6\u00dften! You are Triathlon!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe es geschafft! Das sch\u00f6nste und zugleich schlimmste Sportereignis meines Lebens liegt hinter mir. Am Sonntag morgen um 3:40 Uhr klingelte der Wecker. 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