Das war die Saison 2015

Bei der Tour Transalp auf dem Weg zum Julierpaß

Ich habe dieses Jahr nur 3 Wettkämpfe gemacht, die Mitteldistanz in Ingolstadt, die Challenge Roth und den München Marathon. Und natürlich die Schwalbe Tour Transalp bei absoluten Traum-Bedingungen. Im Nachhinein war das auch das schönste sportliche Erlebnis des Jahres. Die beiden Marathons in Roth und München liefen miserabel. In Roth musste ich nach 18 km gehen und mir ging es schlechter als selbst 2013. Den München Marathon wollte ich dann locker laufen, um mir zu beweisen, dass ich die Strecke draufhabe. Das ging gründlich daneben, denn trotz mäßigem Beginns, verließen mich auch hier nach 28 km die Kräfte.

Insofern war die Saison verkorkst. Ich habe zwei mögliche Ursachen ausfindig gemacht. Erstens war die private Belastung dieses Jahr sehr hoch mit Renovierung meiner alten Wohnung und Umzug. Das Mallorca Trainingslager fiel dem auch zum Opfer. Das hat mich viel Kraft und Zeit gekostet und ich konnte nicht so zielgerichtet trainieren wie 2013.

Zweitens denke ich, dass ich zu wenig schnelle Trainingseinheiten und Intervalle gemacht habe. Das fing schon im Winter an. Früher war ich hier regelmäßig beim Spinning und habe am Wintertriathlon teilgenommen. Dieses Jahr totale Fehlanzeige. Während der Saison habe ich dieses Jahr keine Wettkämpfe gemacht außer Ingolstadt, so dass ich auch hier kaum ans Limit gegangen bin. 2013 waren es der 10km-Dachauer Frühjahrslauf, Augsburger Halbmarathon, Sprintdistanz in München, 70.3 St. Pölten und die Olympische in Erding.

Ich habe mir deshalb dieses Jahr vorgenommen schon im Winter viel mehr intensive aber kurze Einheiten zu machen wie Intervalltraining auf der Rolle mit TacxTours, Bergläufe bei der Munich Hill Challenge und Teilnahme am Wintertriathlon. Meine Saisoneröffnung wird dann wie früher der Münchener Stadttriathlon sein.

Tja und am 21.8.16 steht dann der Ironman Kopenhagen im Kalender. Ich will es noch einmal wissen mit der Sub 11, wenngleich ich nach meinen letzten Marathonerfahrungen doch recht wenig Hoffnung habe… Und wenn dann bei optimalen Bedingungen um die 20 Grad, so meine Vorstellung. Muss wohl den Blog umtaufen in „Mein Weg zum Ironman Kopenhagen 2016“!

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