Travers Sabine Circuit – Auftakt

Da das Shuttle von Nelson nach St. Arnaud erst nachmittags fuhr, ich aber den Rest des Tages noch nutzen wollte, entschied ich mich, noch bis zum Südende des Lake Rotoiti zu laufen.

In Nelson mit meinem Fresspaket

Vorher schnürte ich mir aber in Nelson ein Fresspaket, dass ich in der Alpine Lodge in St. Arnaud deponierte, um für den Rückweg nach Nelson versorgt zu sein. In St. Arnaud kann man nämlich schlecht einkaufen, es gibt nur eine teure Tankstelle.

Am Lake Rotoiti war es wirklich heiß und ich suchte gleich den See mit dem berühmten Steg auf.

Bis zum Südende sind es gut 10 km, die hätte ich auch mit dem Boot fahren können. Aber ich bin ja zum Wandern und nicht Bootfahren hier. Außerdem gibt es immer wieder schöne Ausblicke auf den See:

Und der Wald ist auch sehenswert:

Fast am Seeende dann der Blick auf die Berge und das Tal, in das ich morgen reinmarschieren werde:

Hier gibt es zwei Hütten, die Lakehead Hut und die Coldwater Hut. Die kann ich mir ja mal anschauen, bevor ich wieder zelte. In St. Arnaud habe ich mir dafür extra noch ein paar Hut-Tickets gekauft. Diese müssen in einen Briefkasten am Hütteneingang geschmissen werden. Einen Hüttenwart gibt es normalerweise nicht.

Die Lakehead Hut kann mich nicht wirklich begeistern, die ist schon ziemlich voll, darauf habe ich keine Lust. Zelten oder noch zur Coldwater Hut rüberschauen? Ich entscheide mich für den Weg zur Coldwater Hut und folge einem Schild und ausgetretenem Pfad. Irgendwann ist der Pfad weg und ich schlage mich durchs hohe Gras des Flußdeltas, das von unzähligem Bachläufen durchzogen ist. Ein erster Vorgeschmack auf das, was mich noch erwarten sollte. Teilweise überlege ich umzukehren, so dicht ist das mannshohe Gras und dann bin ich fast durch und muss nur noch einen eiskalten Fluß durchqueren.

Der Lohn erwartet mich auf der anderen Seite. Als ich die Hütte erreiche, treffe ich auf einen Vater mit seiner Tochter. Die wollen hier aber nicht über Nacht bleiben. Mein Haus am See habe ich für mich alleine 🙂

Ich bereite meine Sachen aus und genieße die Ruhe. Etwas unheimlich ist es schon. Nachts wache ich ein paar Mal auf, schlafe aber doch gut.

Der hütteneigene Bootssteg, von dem auch das Wassertaxi ablegt

Strava:

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