Teilnehmer 2014 gesucht! und Nachlese

220.000 Zuschauer standen 2013 an der Strecke, Rekord!

Letzen Montag wurden in nur 3 min. alle Startplätze für die Challenge Roth 2014 vergeben. Wahnsinn! Nun gibt es sicher wieder Leute, die 2014 ihre erste Langdistanz finishen wollen und einen Startplatz ergattert haben, so wie ich vor einem Jahr, und der Kreis schließt sich… Vielleicht möchte der eine oder andere seine Erlebnisse auch in einem Blog niederschreiben. Dann schickt mir Euren Link als Kommentar! Ich würde die Links dann gerne hier aufnehmen und damit eine symbolische Staffelübergabe machen.

Noch ein paar Impressionen vom Start
Um 7 Uhr morgens stehen schon Menschenmassen auf der Brücke

Mein großer Tag ist nun schon fast 2 Wochen her und ich habe mich wieder ganz gut erholt. Der Muskelkater hat 4 Tage gedauert. Im Moment genieße ich es Sport nach Lust und Laune zu machen und ich habe auch wieder mit kurzen Läufen begonnen. Im Alltag muss ich oft an Roth denken und es zaubert mir immer noch ein Grinsen in das Gesicht. Es ist ein gutes Gefühl, ein Ironman zu sein 🙂

Das Rennen ist gestartet

Abschließend habe ich mir zu meiner Wettkampfvorbereitung noch ein paar Gedanken gemacht. Der 12-Stunden-Plan von triathlonszene.de war für mich gut durchführbar. Ich habe lediglich ein paar Anmerkungen:

  • 3:1 Wochenzyklus ziemlich hart für AK45 😉

Besonders während der BASE3 und der BUILD-Phase fand ich den Rhythmus aus 3 Belastungswochen und 1 Entlastungswoche recht anspruchsvoll. Oft war ich in der 1. Belastungswoche noch müde und konnte die geforderten Intensitäten nicht trainieren. Dann habe ich den Umfang zwar beibehalten, war aber eher gemütlich unterwegs. Am effektivsten empfand ich meist Belastungswoche 2 und 3. Die härtesten Einheiten waren definitiv die langen Koppeleinheiten zum Mitte der Woche mit 2 bis 3.5 Stunden Rad und bis zu 1.5 Stunden Laufen, Stichwort „Mitteldistanz nach Feierabend“.

  • Wettkämpfe schwierig zu integrieren

Die Wettkämpfe am Ende der Regenerationswoche haben auch noch ihren Teil dazu beigetragen, dass ich schlecht in die erste Belastungswoche des nächsten Blocks gestartet bin. Allerdings habe ich die Wettkämpfe auch immer mit 100% absolviert. Ein lockerer Wettkampf ist für mich ein Widerspruch in sich. Und letztlich will ich ja auch die Früchte meines Trainings ernten und zwar nicht nur im einzigen Hauptwettkampf des Jahres. So freue ich mich auch über meine neue Halbmarathonbestzeit 🙂

  • Trainingslager Anfang März war super

Der Zeitpunkt war für mich optimal. Ende April hätte ich als zu spät empfunden. Dadurch konnte ich dieses Jahr das miserable Wetter umgehen und bereits Anfang März erste Akzente für meine Radform setzen. Darüberhinaus bin ich am Ende des Winters immer recht krankheitsanfällig, da wirkt die südliche Sonne Wunder.

Zukunftspläne
In nächster Zeit stehen erst mal ein paar private Dinge an. Ich kann mir aber gut vorstellen übernächstes Jahr vielleicht wieder bei einer Langdistanz zu starten. Evtl. woanders, Nizza, Zürich, in Übersee… Ziel wäre, den Marathon durchzulaufen. Dafür ist ein bestandener Solo-Marathon eine gute Voraussetzung. Vielleicht mache ich den ja schon im Herbst in München. Die Entscheidung hierfür fälle ich nach der 4 wöchigen Regenerationsphase Mitte August.

So das war’s, mein letzter Post für die Challenge Roth 2013. Wie gesagt, schreibt mir, wenn ihr 2014 teilnehmt, würde mich freuen. Ich beneide Euch!

Macht’s gut
Euer Achim

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